Spiele und Ergebnisse Männer 2008/09 [30 KB]
30.06.09 TA Mit guter Laune in die Sommerpause
LANDKREIS (gl). Zum fünften Mal hatte der Kreisfußballausschuss Sömmerda (KFAS) zum "Krombacher Abend" eingeladen, mit dem offiziell das Pflichtspieljahr 2008/09 beendet wurde. Dabei wurden wie immer die Sieger und Platzierten des Krombacher Pokals der Herren geehrt.Waren in den vier vorausgegangenen Veranstaltungen die vier Halbfinalmannschaften Gäste des KFAS und der Krombacher Brauerei, so gingen diesmal die Einladungen auch an die im Viertelfinale unterlegenen Mannschaften. "Die Unterstützung durch den Hauptsponsor ist so großzügig, dass wir acht Mannschaften einbeziehen können", erklärte Horst Kunze als Wegbereiter und Spielleiter des Krombacher Pokals im Fußballkreis Sömmerda. So durften sich nicht nur die Sportfreunde Leubingen und der SV Olympia Haßleben als Endspielteilnehmer sowie die Halbfinalverlierer FSV 06 Kölleda und TV Elxleben über einen unterhaltsamen Abend bei kühlen Blonden und leckeren Schinken aus dem Siegerland freuen, sondern auch der TSV 1912 Kannawurf, der TSV 1906 Tunzenhausen und der FC 1921 Gebesee II, auch wenn sie schon im Viertelfinale die Segel streichen mussten. Einzig der SV Rot-Weiß Wundersleben blieb der Veranstaltung fern. Das tat der guten Stimmung in der mit über 100 Sportfreunden gut besuchten Gaststätte "Zur Schenke" in Günstedt aber keinen Abbruch.
Unter großem Beifall übergab dort Dr. Alfred Engelbert als Gebietsleiter der Krombacher Brauerei Urkunden und Gutscheine an die anwesenden Mannschaften und besten Torschützen des Wettbewerbs. So nahmen Kapitän Andreas Bock und Torwart Tobias Tiffert von den Sportfreunden Leubingen die Glückwünsche zum Gewinn des Krombacher Pokals 2008/09 entgegen. Die Leubinger hatten in einem spannendem Finale nach einem 0:3-Rückstand gegen den Kreisliga-Aufsteiger SV Olympia Haßleben in der letzten Minute der Verlängerung noch mit 4:3 gewonnen. Dass die verständliche Verärgerung über diese unglückliche Niederlage der Vergangenheit angehört, zeigten dann die Mienen der Olympioniken aus Haßleben, als sie ihre Urkunde und die Grundlage für die nächste Mannschaftsfeier in Form eines Biergutscheines entgegen nahmen, taten sie das doch mit einem überaus strahlenden Lächeln.
So klang der fünfte Krombacher Abend in gemütlicher Runde aus. Ein großes Dankeschön des Vorstandes des KFAS geht an Spielleiter Horst Kunze und all jene, die zum Gelingen der diesjährigen Veranstaltung beigetragen haben.
Krombacher Abend in Günstedt 27.06.09
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02.05.09 TA - Leubingen im Glück
Der Sieger des Krombacher Kreispokals 2008/09 heißt Sportfreunde Leubingen. Die Kicker um ihren zweifachen Torschützen und Kapitän Andreas Bock besiegten im Finale den SV Olympia Haßleben nach klarer 3:0-Führung durch ein Tor in buchstäblich letzter Minute der Verlängerung mit 4:3.
SCHLOSSVIPPACH. "So viel Spaß für wenig Geld", klangen die Fangesänge über das mit 360 Zuschauern gut besuchte Sportplatzgelände. Und sie hatten recht, bot dieses 15. Finale nach der Kreisunion doch alles, was das Fußballherz begehrt. Nur leider eines nicht - ein Elfmeterschießen als Krönung des Ganzen! Und eben jener Showdown wäre für alle Beteiligten wohl die gerechtere Entscheidungsfindung gewesen. Dass es nicht so weit kam, lag einerseits an einem sicher umstrittenen Pfiff kurz vor Ende der Verlängerung, aber auch an einem von Lars Eisenbrand platziert getretenen Freistoß, infolge dessen der Ball von der Querlatte Haßlebens Torwart Daniel Helbig in den Rücken und von da aus ins Netz sprang.
Bis dahin gab es jedoch ein Wechselbad der Gefühle. So sahen die Leubinger, die schon vor zwei Jahren die Trophäe geholt hatten, nach einer 3:0-Führung (47.) schon wie die sicheren Sieger aus. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte sich die aus der Personalnot - neben Tom Kollmann (langzeitverletzt) fehlten Marcel Schröder und Chris Hebestreit gelb-gesperrt - geborene Maßnahme von Trainer Maik Luh bezahlt gemacht, Routinier Andreas Schmidt zu reaktivieren und auf den Liberoposten zu setzen, dem bis dato letzten Mann Andreas Bock hinter die Spitzen. "Wir wollen ein gutes Spiel machen und werden sehen, was rauskommt", hielt sich Luh vor dem Spiel zurück und sprach auch von Tagesform sowie Glück, das in solch einem Endspiel notwendig sei. Und die Tagesform stimmte, das zunächst bei Sascha Möbs, der die Olympia-Abwehr bei seinem Führungstor alt aussehen ließ (0:1/19.). Und dann auch bei Andreas Bock, der - als Haßlebens Libero David Grosch im Vorwärtsgang den Ball verloren hatte - den zu langsamen Abwehrspielern enteilte und sicher zum 0:2 vollendete (40.). Bis dahin mussten die Leubinger Fans nur zweimal den Atem anhalten - erst, als Florian Brück mit schönem 25-Meter-Schuss das Gebälk getroffen hatte und dann, als der ansonsten stellungs- und schlagsichere Andreas Schmidt den Ball vertändelte, dies aber unbestraft blieb (27.). Die Haßlebener, die auf Carlo Preller, Michel Kraft (verletzt) und Roger Mönchgesang (gelb-gesperrt) verzichten mussten, spielten zwar ordentlich mit, ließen es aber in der Spitze an Durchschlagskraft vermissen.
Und als es gar 0:3 gegen sie stand - Bock hatte erneut zugeschlagen -, gab fast keiner mehr einen Pfifferling auf Haßleben. Doch wie eine Woche zuvor in Riethnordhausen machten sie einen 0:3 Rückstand noch wett. "In der Truppe steckt einiges. Sie steht erst am Anfang ihrer Karriere", weiß Trainer Frank Schröder um das Potenzial seiner Elf. "Und wenn sie kämpft, ist einiges drin." Seine Schützlinge gaben ihm recht, kamen durch Florian Brück nach einer Schlafwageneinlage der Leubinger, die sich wohl schon zu siegesssicher waren, zum 1:3 (59.), nach einem Freistoßgeschenk durch Felix Quittschreiber zum 2:3 (65.) und nach einem Fehler von SFL-Torwart Tobias Tiffert durch Lars Hessland per Kopf gar zum 3:3 (75.). Gegen nun kräftemäßig stark nachlassende Leubinger, die nur noch sporadisch vor das gegnerische Tor kamen, wollte das 4:3 aber nicht fallen.
So ging es in die Verlängerung, in dessen erster Hälfte die Sportfreunde die klar besseren Chancen hatten (95. Riebesam/97. Schröpfer/101. Möbs). In der zweiten ging bei denen jedoch nichts mehr. Jeder wollte nur noch ins Elfmeterschießen, zu dem es aus den geschilderten Gründen jedoch nicht mehr kam. "Wir hätten mindestens zwei Strafstöße bekommen müssen", haderte nicht nur Frank Schröder nach dem Spiel mit dem Unparteiischen, zeigte sich nach einigen Minuten aber sportlich fair und gratulierte den im doppelten Sinne glücklichen Siegern. Das traf aber leider nicht auf einige sogenannte Fans zu, die nach Abpfiff den Schiri attackierten und nur schwer zur Raison gerufen werden konnten. Uwe GERICKE
Aufstellungen:
Haßleben: Helbig, Grosch, Hessland, Hopfe, Quittschreiber, Kämmerer (110. Hoch), Kraft, Brück, Markert (71. S. Mönchgesang), Stepputat, Ruhrig (61. Dittmar);
Leubingen: Tiffert, Hofmann (GK/81. L. Eisenbrand), Krbec (51. Schade), Pfeiffer, Seifert (110. Schröpfer), Bock, Möbs (GK), Riebesam, Wiegel (GK), Schmidt, Gehrke; Schiris: P. Gärtner, Wegehenkel/beide Weißensee, Druch/Sömmerda
Pokalfinale in Schloßvippach 01.05.09
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30.04.09 TA - Neuling kontra Erfahrung
Das größte Interesse der Fußballfans zieht an diesem langen Maiwochenende sicher das Finale um den Krombacher Kreispokal auf sich, in dem sich morgen um 16 Uhr in Schloßvippach der SV Olympia Haßleben und die Sportfreunde Leubingen gegenüberstehen.
LANDKREIS (ug). Das 14. Endspiel dieses Wettbewerbs nach der Kreisunion, der seit 2004 von der Krombacher Brauerei gesponsert wird, sieht mit den Olympioniken aus Haßleben einen neuen und damit den mittlerweile 18. Finalteilnehmer. Bereits zweimal in der finalen Runde dabei sind die Sportfreunde aus Leubingen, die 2006 nach einem 1:3 gegen Großrudestedt ein Jahr später bei ihrem zweiten Anlauf gegen Rastenberg erstmals die Trophäe gewannen. Eben auf Grund dieser Endspielerfahrung kommt dem Tabellenzweiten der Kreisliga die Rolle des Favoriten zu. Viel wird jedoch davon abhängen, ob sich die Reihen im Leubinger "Lazarett" bis morgen lichten. Immerhin mussten sie zuletzt nicht weniger als sieben Stammspieler ersetzen, gaben aber trotzdem Spitzenreiter Großrudestedt das Nachsehen.Gespannt darf man sein, ob Kreisliga-Neuling Haßleben seine ausgesprochen gut verlaufene Saison fortsetzt. Der SV Olympia verlor in den letzten zehn Spielen nur einmal (0:1 in Kannawurf), arbeitete sich mit dieser Serie auf einen hervorragenden 5. Platz vor und hat durchaus noch Chancen auf den Bronzerang. Zunächst jedoch soll bei der Pokalfinal-Premiere der Pott her. Dabei erinnern sich die Haßlebener gern an das Hinrundenpunktspiel, das sie mit 2:1 gegen die Leubinger gewinnen konnten.
11.04.09 TA Blondes aus dem Siegerland
KREUTZTAL/KROMBACH. An diesem Osterwochenende fällt im Fußballkreis Sömmerda die Entscheidung, wer am 1. Mai in Schloßvippach das mittlerweile sechste Finale um den Krombacher Pokal bestreitet. Insofern passte ein außergewöhnlicher Termin, zu dem der Hauptsponsor seine sportlichen Partner in das Siegerland lud.
Mit der Einladung zum Krombacher-Pokal-Pressegespräch im Gepäck machte sich auch eine kleine Delegation des Kreisfußballausschusses Sömmerda, angeführt von seinem Präsidenten Jürgen List und dem Pokalspielleiter Horst Kunze, auf den Weg in das landschaftlich wunderschön gelegene Siegerland. Dort ist seit 1803 eine der heute größten deutschen Brauereien ansässig, die sich mit viel Engagement auch der Unterstützung des Sports auf allen Ebenen - neben Formel I vor allem im Fußball von der Bundesliga bis in die Kreise - verschrieben hat. So ist der Begriff Krombacher-Pokal, deren Ursprung auf das Jahr 1982 mit dem Start dieses Wettbewerbs im Fußballkreis Olpe zurückgeht, zu einem festen in den Wettkampfkalendern von mittlerweile 58 Kreisen, dem Fußballbezirk Westthüringen und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen geworden. "Mit diesem Wettbewerb zeigen wir, dass wir nicht nur im Profi-Sport aktiv sind, sondern auch großen Wert darauf legen, den Amateur- und Breitensport in den Regionen zu unterstützen", stellte Dr. Franz Joseph Weihrauch, Pressesprecher der Krombacher-Brauerei, nach der Begrüßung der Gäste fest. Und das in einer außergewöhnlichen Runde, und zwar in Form der DSF-Sendung "Krombacher Doppelpass". Der wurde diesmal nicht wie zumeist in München "gespielt", sondern kurzerhand in die Brauhausstube des Unternehmens verlegt. Unverändert blieb jedoch die Moderation, die in den Händen des aus Funk und Fernsehen bekannten Sportjournalisten Jörg Wontorra lag. Geplaudert wurde in der Runde natürlich über Fußball, aber auch über das Engagement der Brauerei und seiner Verantwortung gegenüber der Jugend. "Natürlich gehört ein Bierchen zum Fußball, das aber erst ab dem erlaubten Alter", verwies Weihrauch auf das Engagement der Brauerei bei präventiven Maßnahmen verschiedener Institutionen im Kampf gegen Alkoholmissbrauch. Gefragt seien jedoch auch die Vereine, Gesetzlichkeiten einzuhalten, aber auch die Bundesregierung. Nicht verstehen könne man Absichten, das Sponsoring der Brauereien zu verbieten. "In Deutschland werden 70 Millionen in den Sport investiert, gar nicht auszudenken, welche Folgen der Wegfall dieser Gelder auch für uns hätte," so Dr. Peter Volz, Ehrenamtsbeauftragter des Fußballkreises Siegen-Wittgenstein. Auch ihn beruhigen konnte Ulrike Weyel als Projektleiterin der Dienstleistungsagentur Media & Sponsoring des Unternehmens erste Ansprechpartnerin für die Pokalverantwortlichen aller Ebenen. "Die Regierung rudert langsam aber sicher zurück, so dass wir uns mit aller Kraft auf die Weiterentwicklung unseres Engagements stürzen können", freute sich die vor Lebensfreude sprühende Mutter von zwei kleinen Fußballern (7 und 9 Jahre) auf die weitere Zusammenarbeit auch mit dem Fußballkreis Sömmerda. Die Sömmerdaer waren im vergangenen Jahr sogar Vorreiter, konnte doch zur Siegerehrung ein Plakat präsentiert werden, das erst in diesem Jahr an alle anderen Partner ausgereicht wird. "Einheitlich neu wird eine Lostrommel sein, die in den nächsten Tagen verschickt wird," versprach Ulrike Weyel. In Augenschein genommen wurde diese Trommel dann nach einer Besichtigung der Brauerei in gemütlicher Runde beim abschließenden "Siegener Dreiklang", bestehend aus Westfälischem Schinken, Schwarzbrot und natürlich einem kühlen Blonden vom Fass. Gleiches kredenzt wird voraussichtlich am 26. Juni auf dem nächsten Krombacher Abend in Günstedt. "Bisher waren dazu immer die Halbfinalisten geladen, diesmal werden es auch die ausgeschiedenen Viertelfinalteilnehmer sein", freute sich Horst Kunze als eigentlicher "Vater" des Krombacher Pokals im Fußballkreis Sömmerda - er unterschrieb 2004 als damaliger KFAS-Präsident den Vertrag - über einen noch größeren Beitrag des Hauptsponsors. Von Uwe GERICKE .

